Orakelmaschine

Interaktive Installation

GEBRAUCHSANLEITUNG DER ORAKELMASCHINE

Schritt 1: FÜTTERUNG
Die wunderliche Orakelmaschine will mit persönlichen Fragen des Publikums gefüttert werden. Sie fordert eine Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen und zielt auf Perspektivwechsel im Kleinen wie im Großen. Auf welche Reise schicken die Festivalbesucher*innen ihre Frage, die sie auf einer Karte notieren können? Über den Tellerrand, auf Umwegen, durch Out of Space, Quadratisch-Faktisch-Gut oder vielleicht mit Zufallsgeneration?

Schritt 2: VERDAUUNG
Die Maschine schläft nie: Sie arbeitet und rattert, verdaut und spuckt und produziert gleichermaßen Erkenntnis wie Verwirrung. Sie rumpelt, leuchtet und qualmt, die Anstrengung ihrer Antwortfindung ist spürbar. Der Verdauungsprozess geht weit über das Festival hinaus. Geduldig sein, vergessen, erinnern, reflektieren – wie gehen die einzelnen Nutzer:innen des Orakels mit ihren gestellten Fragen um? Prozesse des Wartens, mit denen die Orakelmaschine ihre Nutzer*innen konfrontiert.

Schritt 3: AUSSPUCKEN DER ANTWORT
Die Maschine spuckt ihre Antworten direkt in den Briefkasten der Fragesteller*innen. Sie erhalten Post mit glitzernden Überraschungen, Inspirationen und Humor genauso wie mit Irritation und Provokation.

Premiere: 30.10. – 01.11.2015, Musikfestival Folk’n’Fusion, Hildesheim (Prototyp Orakelmaschine)

Weitere Aufführungen: 2017, Studentenwerk (Braunschweig) 2016 Fuchsbau Festival, Lehrte (bei Hannover)